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Akne bringt oft einen hohen Leidensdruck mit sich

Wenn Pickel im Gesicht ihrer Kinder aufblühen, wissen Eltern: Die Pubertät ist da. Mit den Hormonen nimmt auch die Talgproduktion in der Haut zu. Verhornen die Ausgänge der Talgdrüse zu sehr, bildet sich ein Pfropf, umgangssprachlich ein Mitesser. Dann kann sich die Drüse unter dem Einfluss von Bakterien entzünden und ein Pickel entsteht. Häufen sich die Pickel, spricht man von Akne.  Spätestens dann beginnen die Jugendlichen an sich „herumzudrücken“ – was schief geht, falls die Entzündungsbakterien tiefer in die Haut gelangen und sich ausbreiten. Fachleute empfehlen deshalb, zum Hautarzt zu gehen, der eine jeweils geeignete Behandlung empfehlen wird. Wegen jedem Mitesser oder Pickel zum Doktor zu gehen, ist allerdings ein Vorschlag, der vielen jungen Leuten missfällt.

 

Akne ist nicht harmlos

Jedoch ist die Behandlung der Akne kein kosmetisches Problem, sondern medizinische Notwendigkeit. Sonst besteht die Gefahr einer Narbenbildung. Wenn schon kein Hautarzt aufgesucht wird, sollten die jungen Leute wenigstens den kompetenten Rat eines Apothekers einholen. Denn von heute auf morgen verschwindet keine Akne. Ihre Behandlung muss langfristig erfolgen, damit keine Gesichtsnarben entstehen.

 

Die Behandlung beginnt in jedem Fall mit der zuverlässigen Reinigung der Haut mit einem Syndet und ist nachfolgend abhängig von der Form und Ausprägung der Akne. Die meisten Akneformen lassen sich extern erfolgreich behandeln. Dazu genügen allerdings meist keine Präparate, die mit der Behandlung von „Pickeln“ oder „unreiner Haut“ werben. Hilfreich sind Arzneimittel, die die Entzündung hemmen, antibakteriell wirken und die übermäßige Talgbildung reduzieren. Bei leichter und mittelschwerer Akne haben sich in Apotheken erhältliche rezeptfreie Medikamente auf Schieferöl-Basis seit Jahrzehnten bewährt. Der aus Schiefergestein gewonnene Wirkstoff Ichthyol (z.B. Aknichthol, Apotheke) wirkt gleichzeitig entzündungshemmend, antibakteriell und talgreduzierend. Zusatzplus: Die Emulsionen mit Ichthyol Wirkstoff sind hautgetönt und decken rote Stellen ab.(djd).

Pickelmärchen

(djd). Generell gilt die Faustregel: Alles, was der Haut nützt, schadet dem Pickel. Doch kursieren über Mitesser und Pickel allerlei Falschmeldungen. Beispielsweise sollen bestimmte Lebensmittel wie Schokolade angeblich zu mehr Pickeln führen. Doch bislang gibt es dafür keinen ernstzunehmenden Beweis. Andere Märchen: „Unsauberkeit macht Pickel.“ „Schlechte Gedanken machen Pickel.“ „Pickeln sind allergische Reaktionen.“ „Akne ist erblich.“ Eine Pickelwahrheit ist wenig bekannt: Auf keinen Fall sollte man nach einer Pickelbehandlung die Stelle mit normalem Make-up überschminken.

 

 

 

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