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Bei jedem zweiten Diabetiker besteht ein Neuropathie-Verdacht

Aktuelle Forschungsergebnisse machen alarmierend deutlich, wie wichtig es ist, bei Diabetes auf die Signale der Füße zu achten. In der aktuellen „Protect“-Studie wies mehr als jeder zweite der rund 1.000 Untersuchten mit Typ-2-Diabetes Anzeichen für eine sogenannte Neuropathie an den Füßen auf. Für zwei Drittel der Betroffen war das überraschend: Sie hatten vor der Untersuchung angegeben, dass bei ihnen bisher noch keine entsprechende Diagnose gestellt wurde. Wird diese Nervenschädigung aber zu spät erkannt, kann sie schwerwiegende Folgen haben. Die Studie wurde von einem Team um Professor Dr. Dan Ziegler vom Deutschen Diabetes Zentrum der Uni Düsseldorf in einer renommierten Fachzeitschrift veröffentlicht.  Die Daten wurden im Rahmen der bundesweiten Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ erhoben.

 

Rechtzeitig behandeln

Selbst bei Teilnehmern, die angaben, nicht unter Diabetes zu leiden, wurden viele Neuropathie-Verdachtsfälle aufgedeckt. Das Wissenschaftlerteam vermutet als Ursache dafür, dass viele Diabetiker nichts von ihrer Zuckerkrankheit ahnen. Schon in einem frühen Stadium kann diese aber zu einer Neuropathie führen, die oft unbemerkt voranschreitet. Um dieser Entwicklung und weiteren Folgeschäden entgegen zu wirken, sollte man rechtzeitig mit einer Therapie beginnen. Diabetologen raten, vor allem den Blutzucker gut einzustellen. Zudem solle man nicht rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden. Darüber hinaus können Patienten gut verträgliche Präparate aus der Apotheke wie beispielsweise „milgamma protekt“ einnehmen. Der vitaminähnliche Wirkstoff Benfotiamin, der darin enthalten ist, kann Beschwerden wie Schmerzen, Kribbeln und Taubheit in den Füßen lindern sowie die Nerven und Blutgefäße vor diabetesbedingten Schäden schützen. Mehr Informationen: milgamma.de

 

Risiko einer Amputation steigt

Wenn die Neuropathie ungebremst voranschreitet, ist der Nerv irgendwann irreparabel geschädigt. Zudem steigt das Risiko ernsthafter Komplikationen, etwa eines diabetischen Fußsyndroms. Dieses verursacht jährlich mehr als 40.000 Amputationen. (djd).

Auf die Füße hören

(djd). Auf die Füße zu „hören“, raten Ärzte, um eine diabetesbedingte Nervenschädigung frühzeitig zu erkennen. Denn diese äußert sich meist zuerst an den Füßen: durch Kribbeln, Brennen, Schmerzen, Taubheit oder ein nachlassendes Gespür. Die Haut wird trocken und Wunden verheilen schlechter. Deshalb sollten die Füße regelmäßig gepflegt und beim Arzt kontrolliert werden. Weitere Informationen liefert die Nationale Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“, an der auch die Deutsche Diabetes Stiftung (DDS) mitwirkt, unter hoerensieaufihrefuesse.de.

 

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