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Endlich Frühling: Im Pietzmoor in der Lüneburger Heide zeigen sich die ersten watteweißen Wollgrasblüten

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen den hohen Norden erreichen, beginnt in der Lüneburger Heide ein faszinierendes Naturschauspiel: Das Moor erwacht zu neuem Leben. Und mit ihm das gesamte Naturschutzgebiet zwischen Hamburg, Bremen und Hannover. Vor allem für Familien gibt es dort jetzt eine Menge zu entdecken.

 

Viel mehr als ein Blütenmeer
Wer an die Lüneburger Heide denkt, hat meist die typischen Sommerbilder im Kopf von einem violetten Blütenteppich und grasenden Heidschnucken. Im Frühjahr dagegen erlebt das 8.000 Jahre alte Pietzmoor seinen großen Auftritt. Dann steht das Wollgras in voller Blüte und lässt die Moorwiesen aussehen, als hätte jemand Zehntausende von schneeweißen Wattebäuschen über die Landschaft verteilt. Hier und da genießen schon Eidechsen und Kreuzottern die wärmende Sonne, Libellen schießen übers Wasser und zahlreiche Vögel beginnen eifrig mit der Partnersuche. Am besten lässt sich das Moor auf einer geführten Wanderung erkunden, bei der Groß und Klein alles über den urwüchsigen Lebensraum erfahren.  Wer lieber auf eigene Faust unterwegs ist, nimmt den fünf Kilometer langen Moorerlebnisweg, einen Rundweg aus Bohlenstegen, gespickt mit spannenden Informationstafeln. Die erklären genau, was dort vor den Augen gerade kriecht oder zwitschert, flitzt oder flattert. Deutlich kürzer, aber mindestens ebenso spannend ist der Familienlehrpfad „Heidebauernweg“ im Landschaftsschutzgebiet Höpen. Der etwa einstündige Spaziergang führt an zwölf Stationen entlang, die zeigen, wie das Land vor 200 Jahren bewirtschaftet wurde.

 

Kutschfahrten und Kletterpartien
Der beste Startpunkt für Ausflüge in die Lüneburger Heide ist das Städtchen Schneverdingen, alle Informationen gibt es unter www.schneverdingen-touristik.de. In diesem Luftkurort, der heimlichen Hauptstadt der Region, wird jährlich im Sommer die Heidekönigin gekrönt. Ab dem Frühjahr starten dort die beliebten Kutschfahrten, entweder ganz gemütlich rund um die Stadt oder raus zum Picknick in die Heide. Abendfahrten und Besuche beim Schäfer sind mit der Kutsche ebenfalls möglich.

 

Ein Highlight für ältere Kinder ist ein Ausflug in den Hochseilgarten in Schneverdingen. Auf dem Gelände einer ehemaligen Panzerwaschanlage warten 180 Kletterstationen auf sechs Stockwerken in bis zu 30 Metern Höhe auf schwindelfreie Abenteurer.  Wer lieber nicht abhebt, kann an dem kleinen Sandstrand der Anlage relaxen, im Strandkorb dösen oder schon einmal den Grill anzünden, bevor die hungrigen Kletterer wieder festen Boden unter den Füßen haben.

 

Highlights für die Jüngsten
Kleine Gäste sind bei den „Kinderabenteuern“ in Schneverdingen bestens aufgehoben. Dabei stehen unter anderem Waldabenteuer, ein Bauernhoferlebnis oder Töpfern auf dem Programm. Eltern dürfen mitmachen – oder die Gunst der Stunde zum Beispiel für eine Wellnessauszeit im „Heidjers Wohl:“ nutzen. Am Abend haben dann alle viel zu erzählen – von einem Frühlingstag in der Lüneburger Heide.(djd).

Dem Schäfer über die Schulter schauen
(djd). Ein Schäferabend gehört fast schon zum Pflichtprogramm beim Besuch in der Lüneburger Heide. Bei regionalen Spezialitäten und Musik kann man gemütlich am Schafstall im Landschaftsschutzgebiet Höpen beisammensitzen. Die Heidschnuckenherde lässt sich selbst dann nicht stören, wenn um sie herum unter den alten Eichen ausgelassen gefeiert wird. Heideschäfer Günther Beuße erzählt dann gern von seinem alten Handwerk. Kleine Besucher können im und um den Stall spielen oder am Lagerfeuer Stockbrot backen. Mehr Informationen gibt es unter www.schneverdingen-touristik.de.

 

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