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Über die Hände gelangen Viren und Bakterien an die Schleimhäute

Wenn um uns herum alle niesen und husten, dauert es oft nicht lange, bis man selbst die ersten Erkältungssymptome spürt. Doch man kann sich schützen, weiß Dr. Michaela Arens-Corell von Sebapharma. Die Expertin leitet die medizinisch-wissenschaftliche Abteilung des Unternehmens und ist an der Entwicklung von Produkten wie „sebamed Hand Wasch-Gel aktiv“ beteiligt.

 

Warum verbreiten sich Erkältungserreger so schnell?

– Weil sie praktisch überall lauern – an der Türklinke, der Kaffeekanne, im Bus oder Büro.

 

Und wie gelangen sie in den Körper?

– Viren und Bakterien verbreiten sich unbemerkt. Über die Hände gelangen sie an die Schleimhäute. Von dort aus können sie in den Körper eindringen und einen Infekt auslösen.

 

Wie kann man sich davor schützen?

– Ganz wichtig ist die richtige Handhygiene. Das wird von vielen unterschätzt. Doch regelmäßiges Händewaschen reduziert die Infektionsgefahr beträchtlich.

 

Worauf kommt es dabei an?

– Wichtig ist es, die Hände tatsächlich 20 bis 30 Sekunden gründlich mit einem Reinigungsprodukt zu behandeln. Auch zwischen den Fingern, auf dem Handrücken und rund um die Fingernägel.

 

Viele klagen dann aber über trockene Haut.

– Das stimmt, deshalb sollte ein mildes Waschgel verwendet werden, das den Säureschutzmantel nicht angreift und den natürlichen pH-Wert 5,5 der Haut erhält. Gut sind medizinische Pflegeprodukte, die mit pflegenden Rezepturen, zum Beispiel Limette und Kamille schützend und antibakteriell wirken.

 

Was genau ist der Säureschutzmantel?

– Auf der gesunden Haut herrscht ein saures Milieu mit einem pH-Wert von 5,5. Viren und Bakterien fühlen sich darin nicht wohl.

 

Was ist in Sachen Hygiene noch wichtig?

– Man sollte sich die Hände immer gut abtrocknen. Denn auf feuchter Haut siedeln sich Keime leichter an. Zu Hause sollte jedes Familienmitglied ein eigenes Handtuch haben.

 

Und welche Verhaltensregeln gelten sonst?

– In der Erkältungszeit ist etwas mehr Abstand sinnvoll. Man sollte zum Beispiel aufs Händeschütteln verzichten. Dafür haben mittlerweile die meisten Menschen Verständnis.

 

Erkältungszeit: Darauf kommt es an

Krankheitserreger gelangen von den Händen auf die Schleimhäute, deshalb ist häufiges Waschen jetzt besonders wichtig. Am besten sollte man milde Reinigungsprodukte verwenden, die antibakteriell wirken und dabei aber den Säureschutzmantel der Haut nicht verletzen.  Die Hände mindestens 20 bis 30 Sekunden lang intensiv einseifen. Vor allem zwischen den Fingern, auf den Handrücken und rund um die Fingernägel gründlich waschen und die Hände im Anschluss stets gut abtrocknen.(djd).

 

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