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Verkürzte und ungute Nachtruhe ist schlecht für die Gefäße

Viele Frauen um die 50 kennen das Problem: Nachts finden sie nicht in den Schlaf oder wachen immer wieder auf. Oft sind es auch plötzliche Hitzewallungen und Schweißausbrüche, die den Schlummer unterbrechen. Das ist nicht nur unangenehm und anstrengend: Wie eine aktuelle Studie aus Orlando/USA zeigt, geht verkürzter und schlechter Schlaf bei Frauen im Klimakterium auch mit einer Zunahme von Arteriosklerose an den Halsschlagadern einher. Das kann zu einer Erhöhung des Risikos einer Herz-Kreislauf-Erkrankung führen.

 

Hormonmangel stört die Nachtruhe

Der gestörte Schlummer ist oft eine Folge des mit den Wechseljahren einsetzenden Mangels an weiblichen Hormonen. Obwohl gesundheitsgefährdend, sind Schlafprobleme alleine aber kein Grund für eine Hormonersatztherapie (HRT). Wird eine solche jedoch aufgrund weiterer Beschwerden wie etwa Hitzewallungen verordnet, profitiert in der Regel auch die Nachtruhe. Entgegen früheren Einschätzungen wird heutzutage eine HRT als weitgehend unbedenklich eingestuft, wenn sie möglichst früh – weniger als zehn Jahre nach der Menopause – begonnen wird. Denn neue Studien haben gezeigt, dass die Gesamtsterblichkeit in diesen Fällen durch die Behandlung um circa 30 Prozent zu sinken scheint und wohl auch von Vorteil für die Gefäße ist. Bei einer HRT erhalten Frauen Östrogene und – wenn sie noch eine Gebärmutter haben – zum Schutz vor Schleimhautwucherungen auch Gestagene wie Progesteron. Als besonders sicher wird heute von vielen Experten die Kombination von niedrig dosiertem transdermalem Östrogen wie etwa in „Gynokadin Dosiergel“ und oral eingenommenem natürlichem Progesteron wie etwa in „Utrogest Weichkapseln“ angesehen.

 

Risiken reduziert

Die genannte Kombination wird als risikoarm eingeschätzt, denn durch die Verabreichung über die Haut wird das Östrogen nicht über die Leber verstoffwechselt und das Thromboserisiko niedrig gehalten. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.hormontherapie-wechseljahre.de. Natürliches Progesteron gilt als sicherer für die Brust als andere Gestagene. Zudem kann es laut zahlreichen Studien den Schlaf fördern und die Stimmung aufhellen. (djd).

 

Progesteron als Alleintherapie

Auch mikronisiertes Progesteron allein, wie beispielsweise in Utrogest, kann Hitzewallungen lindern. Damit stellt es insbesondere für Frauen, die keine Östrogene anwenden können oder dürfen, eine Alternative dar. So belegte eine placebokontrollierte Studie an 133 Frauen in Kanada, dass Intensität und Anzahl der Hitzewallungen bei Tag und Nacht mit dieser Medikation signifikant stärker abnahmen als bei Verabreichung eines Scheinmedikaments, eines sogenannten Placebos. (djd).

 

 

 

 

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