Der alternative Weg für Alleinerziehende – Jetzt das Leben genießen und sich auf eine goldene Rentenzeit freuen

Alternativer Weg für Alleinerziehende zu glücklicher Rentenzeit in Wohlstand und Wohlbefinden In meinem Leben schien eigentlich alles in Ordnung – so mehr oder weniger, wie halt überall. Doch einen Nachmittag kam das böse Erwachen – etwas mit dem ich nie gerechnet hätte und das eigentlich immer nur anderen passiert. Mein jahrelanger Lebenspartner und Vater von meinen beiden Kindern eröffnete mir nach langem Rumdrucksen, dass er schon einige Zeit eine Freundin hatte. Die hätte ihm nun die Pistole auf die Brust gesetzt, Trennung von seiner Familie, also von mir und den Kindern, oder von ihr. Sie war ihm wichtiger als unser gemeinsames Leben…

Ich fiel aus den sprichwörtlichen „allen Wolken“ und sah mich buchstäblich neben mir stehen, wie in einem schlechten Film oder der (auch nicht viel besseren) uralten Lenor-Werbung. Heute kann ich darüber lachen, aber es war wirklich nicht lustig. Ich hatte schon einiges mitgemacht im Leben, aber mich noch nie so gefühlt – wie man es immer so liest – dass einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird.

Gut, die weiteren Einzelheiten sind banal, immer die gleiche Geschichte, viele Frauen werden sie kennen und viele Männer natürlich auch.

Als ich ein paar Tage später wieder einigermaßen zu mir gekommen war (mein Freund war ausgezogen, nachdem wir den Kindern mehr oder weniger unbeholfen versucht hatten alles zu erklären, sie waren erst zwei und vier Jahre alt), wurde mir erst einmal klar in was für einem Schlamassel ich wirklich steckte. Als „Nur-Hausfrau“ und Mutter, ohne besondere Qualifikation, wenn man von einer abgebrochenen Floristinnen-Ausbildung mal absieht, hatte ich nicht gerade eine rosige Zukunft vor mir. Klar gab es Unterhalt und natürlich auch staatliche Hilfen, aber ich hatte auch nicht wirklich Lust mich dauerhaft auf Sozialhilfeniveau einzupendeln.

Wie der Zufall wollte, kam ich im Park mit einer Frau ins Gespräch. Ich bin sonst nicht so, dass ich mit fremden Leuten leicht in Kontakt komme, das kann ich bis heute nicht. Aber sie hatte einen süßen kleinen Mischlingshund dabei. Meine beiden Töchter stürzten sich fast auf ihn, was schon ganz komisch war, weil Mia, die Größere vor ALLEN Hunden Angst hat, auch die die ganz harmlos sind. Und irgendwie redeten und redeten wir und schließlich machte es bei mir „pling“. Die Frau, die heute eine Freundin von mir ist, hat mich bekannt gemacht mit einer Idee sein eigenes Geld zu verdienen, von zu Hause aus, im Rhytmus der Kinder und ohne sich von einem Chef kommandieren lassen zu müssen. Zuerst war ich sehr mißtrauisch, aber auch neugierig, und zwei Tage später erklärte sie mir dann alles in Ruhe bei sich zu Hause. Eine ganz einfache Sache im Grunde, ohne große Diplome oder Ausbildungen, die ich ja leider nicht habe.

Was hatte ich schon zu verlieren? Ich mußte kein Geld investieren, ich hatte ja eh keins übrig, nichts verkaufen, niemandem hinterherlaufen und bekam meine Sozialhilfe usw. weiter bis alles richtig rund lief. Das dauerte ungefähr ein Jahr. Seitdem bin ich finanziell unabhängig. Ich bin keine Millionärin, muß ich ja auch nicht sein, aber ich kann in Urlaub fahren mit meinen Kindern, alles kaufen was wir brauchen und auch ein bißchen mehr, und wir sind in eine Wohnung im Erdgeschoß mit Garten gezogen. Ich wollte nämlich auch aus der Wohnung raus, wo ich mit dem Vater meiner Mädchen gewohnt hatte. Und ich brauche keine Anträge auf irgendwelche Zuschüsse mehr auszufüllen und bei Behörden anzurufen, jedenfalls nicht wegen Geld.

Spaß macht mir das ganze auch noch!

Heute ist das zwei Jahre her und wenn ich dran denke, dass ich damals nicht spazierengehen wollte, weil es so aussah als ob es regnen wollte, dann wird mir ganz schlecht. Oder wenn Mia vor dem Hund Angst gehabt hätte, wie sonst immer. Dann wären wir nie ins Gespräch gekommen.

Man muß nur manchmal sich auch bewegen und Gelegenheiten wahrnehmen. Vor allem raus aus der Opferrolle!

Das Leben ist schon verrückt und steckt voller Überraschungen und Möglichkeiten!

Das hat übrigens auch mein Ex-Freund feststellen müssen: Ein Jahr später hat ihn seine tolle neue Freundin gegen einen anderen ausgetauscht.

Ich müßte lügen, wenn ich sagen würde, dass mich das nicht gefreut hat…

 
Hallo! Mein Name ist Barbara Müller und ich bin 32 Jahre jung. Ich kann total verstehen, wenn dich das Thema interessiert und du neugierig bist, wie eine Frau ohne Eigenkapital, finanzielles Risiko, finanzielle Verpflichtungen oder das lästige Verkaufen ein interessantes Zusatzeinkommen aufbauen kann. Die Idee einer soliden Altersvorsorge, finanzieller Unabhängigkeit und mehr Freiheit klingt doch einfach großartig, oder? 

Viele Grüße
Barbara 

 

 

 

7 Gedanken zu „Der alternative Weg für Alleinerziehende – Jetzt das Leben genießen und sich auf eine goldene Rentenzeit freuen

  1. Rückblickend bin ich sehr froh, dass meine Gesundheit in diesem Arbeitszeitirrsinn (Job-Stress-Zirkus) auf die Bremse trat. Denn mit dem Burnout wurde ich gezwungen umzudenken. Ich war an meine persönliche Grenze gestoßen und fing an meinen Glaubenssatz: „Wer viel Geld verdienen will, muss viel Zeit dafür opfern“ zu hinterfragen. Die Fragen, die Du aufzählst hab ich mir alle gestellt und meinen Weg gefunden um mit viiiel weniger Zeiteinsatz wesentlich mehr als früher zu verdienen. Ich arbeite wann, wo und mit wem ich will. Ich kann nur sagen: Es geht. Frau muss nur wollen 🙂

  2. Das Risiko der Altersarmut betrifft nicht nur die alleinerziehenden Frauen, sondern alle Frauen. Selbst durchgängig Vollzeit arbeitende Frauen ohne Babypause kann das betreffen, wenn sie kein hohes Einkommen erzielen konnten oder nicht durch andere Einkünfte mehr Geld verdienen. Und das ist ja in vielen „weiblichen“ Berufen wie Arzthelferin, Krankenpflegerin oder Kindergärtnerin der Fall, oder gar in den 100% Aushilfsjobs. Deine Vorschläge bzw. Denkanstösse sind also für ALLE Frauen nützlich!

  3. Dank der umfassenden Coronamassnahmen unserer Regierung habe ich meinen Arbeitsplatz verloren und die Firma bei der ich viele Jahre sorgenfrei gearbeitet habe existiert nicht mehr. Als Alleinerziehende ist es jetzt in der Coronakrise noch schwieriger einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden. So werde ich quasi durch das Schicksal dazu bewegt mich mit dem Theme Selbständigkeit und Arbeiten von Zuhause aus zu beschäftigen. Bitte melden Sie sich schnell bei mir. Wenn Ihr Angebot passt würde ich gerne schnellstmöglich starten, bevor sich meine Situation weiter zuspitzt. Vielen Dank im voraus. Miriam D.

  4. Die Vorteile die Du anbietest kommen meinen Wünschen sehr entgegen. Ich kann gut verstehen warum das auch für mein Leben und mein Einkommen genial sein kann. Das bedeutet ich kann arbeiten wann, wo und mit wem ich möchte! Mein Geld verdiene ich dann quasi nebenbei 🙂 und abei hätte ich gleichzeitig die Chance auf ein gutes wachsendes Einkommen – wie sonst nirgends. ich hätte Zeit für meine Kinder und für mich. Gibts ja sonst kaum im Angestelltenverhältnis. Schreib mir bitte wie es konkret weitergeht und wie wir das gemeinsam starten können. Freue mich auf deine Nachricht. Ilona

  5. Hallo Barbara. Ich habe deinen Artikel mit großem Interesse, aber auch schmunzeln gelesen. Bitte schreibe mir, da ich gerne mit Dir telefonieren möchte. Ich würde gerne mit Dir zusammenarbeiten, wenn wir uns sympatisch sind und die „Chemie“ stimmt. Viele Grüße. Ellen

  6. Elf Jahre wären es für mich noch bis zum gesetzlichen Rentenalter. Ich habe mich aber darauf eingestellt, nie in Rente gehen zu können. Mein Vater hat auch noch bis kurz vor seinem Tod gearbeitet, weil es eben vorne und hinten nicht gereicht hat. Privat vorsorgen konnte ich als Alleinerziehende nicht. Der letzte Rentenbescheid stellte mir die Aussicht auf maximal 410 Euro im Monat. Zuviel zum sterben, zuwenig zum leben (schwarzer Humor)

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